Schwimm- und Rettungsschwimmerabzeichen

Seepferdchen
- Kenntnis der Baderegeln
- Sprung vom Beckenrand mit anschließendem 25 m Schwimmen in einer Schwimmart in Bauch- oder Rückenlage (Grobform, während des Schwimmens in Bauchlage erkennbar ins Wasser ausatmen)
- Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser (Schultertiefe bezogen auf den Prüfling)

Gummibärchenabzeichen
- Mitbringen einer Gummibärchen Tüte deiner Wahl
- 25 m schwimmen mit deiner Gummibärchen Tüte
- Gummibärchen mit deinem Team bei der Wasserwacht teilen

Deutsches Schnorchelabzeichen
- Mindestalter 8 Jahre
- DSA Silber
Die theoretische Prüfung umfasst Kenntniss und Nachweis von:
- Atmung, Überatmung und Pentelatmung
- Wasserdruck und Wassertemperatur
- Ursache und Erkennen von Verletztungen der Schädelhöhlen
- Grundausrüstung, Schnorcheltechnik, Tauchmaske, Flossen, Schnorchelbeschaffenheit, Wirkung, Pflege
Die praktische Prüfung umfasst folgende Elemente:
- 200 m Flossenschwimmen ohne Zeitbegrenzung, davon 100 m in Brustlage und 100 m in Rückenlage
- 100 m Schnorchelschwimmen ohne Startsprung mit Grundausrüstung Dabei viermaliges Abtauchen und Heraufholen je eines kleinen Tauchringes (Wasser nicht tiefer als 2,50 m)
- Abtauchen auf 1,80 m bis 2,50 m Tiefe – Tauchmaske abnehmen, wieder aufsetzen, mit freier Maske auftauchen
- 50 m Rettungsschwimmen (Schleppen) mit Flossen im Achselgriff (Partner ohne Flossen)

Schwimmabzeichen Bronze
- du kennst die Baderegeln
- du bist mit einem Kopfsprung vom Beckenrand gesprungen und anschließend 12 Minuten lang geschwommen. Dabei hast du mindestens 200 m zurückgelegt, davon 150 m in Bauch- oder Rückenlage (erkennbare Schwimmlage) und 50 m in einer anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage ohne Festhalten und während des Schwimmens).
- du bist ca. 2 m tief getaucht und hast einen kleinen Gegenstand (z.B. kleiner Tauchring) heraufgeholt.
- du bist mit einem Paketsprung vom Startblock oder vom 1 m-Brett ins Wasser gesprungen.

Schwimmabzeichen Silber
- du kennst die Baderegeln und das Verhalten zur Selbstrettung, z.B. wie man sich verhält, wenn man erschöpft ist, oder einen Krampf löst).
- du bist mit einem Kopfsprung vom Beckenrand gesprungen und anschließend 20 Minuten lang geschwommen. Dabei hast du mindestens 400 m zurückgelegt, davon 300 m in Bauch- oder Rückenlage (erkennbare Schwimmlage) und 100 m in einer anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage ohne Festhalten und während des Schwimmens).
- du bist eine Strecke von 10 m getaucht und hast dich dabei vom Beckenrand im Wasser abgestoßen.
- du bist zweimal ca. 2 m tief getaucht und hast einen kleinen Gegenstand (z.B. kleiner Tauchring) heraufgeholt.
- du bist aus 3 m Höhe oder mit 2 verschiedenen Sprüngen aus 1 m Höhe ins Wasser gesprungen.

Schwimmabzeichen Gold
- du kennst die Baderegeln und wie man sich selbst und Anderen bei Bade-, Boots- und Eisunfällen helfen kann (Selbstrettung und einfache Fremdrettung).
- du bist mit einem Kopfsprung vom Beckenrand gesprungen und anschließend 30 Minuten lang geschwommen. Dabei hast du mindestens 800 m zurückgelegt, davon 650 m in Bauch- oder Rückenlage (erkennbare Schwimmlage) und 150 m in einer anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage ohne Festhalten und während des Schwimmens).
- du bist nach einem Startsprung 25 m im Kraulschwimmen geschwommen.
- du bist nach einem Startsprung 50 m im Brustschwimmen geschwommen und hast hierfür höchstens 1:15 Minuten gebraucht.
- du bist 50 m im Rückenschwimmen mit Grätschschwung (ohne die Arne zu benutzen) oder im Rückenkraulschwimmen geschwommen.
- du bist eine Strecke von 10 m aus der Schwimmlage getaucht, ohne dass du dich dabei vom Beckenrand im Wasser abgestoßen hast.
- du bist dreimal ca. 2 m tief getaucht, hast dabei drei kleine Gegenstände (z.B. kleine Tauchringe) heraufgeholt und hast hierfür höchstens drei Tauchversuche innerhalb von 3 Minuten unternommen.
- du bist aus 3 m Höhe oder mit 2 verschiedenen Sprüngen aus 1 m Höhe ins Wasser gesprungen.
- du hast deine/n Schwimmpartner*in 50 m im Wasser transportiert (Schieben oder Ziehen).

Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze
- Mindestalter 12 Jahre
- Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil
Die theoretische Prüfung umfasst den Nachweis folgender Kenntnisse:
- Gefahren am und im Wasser
- Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung).
- Vermeidung von Umklammerungen
- Atmung und Blutkreislauf
- Hilfe bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden
- Aufgaben der Wasserwacht
Die praktische Prüfung umfasst folgende Elemente:
- 200 m Schwimmen in höchstens 10 Minuten, davon 100 m in Bauchlage und 100 m in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
- 100 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 4 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden
- 3 verschiedenen Sprünge aus etwa 1 m Höhe (z. B. Abrenner, Kopfsprung, Paketsprung, Startsprung, Fußsprung)
- 15 m Streckentauchen
- Zweimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, einmal kopf- und einmal fußwärts, innerhalb 3 Minuten mit zweimaligem Heraufholen eines 5 kg- Tauchringes oder gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 2 und 3 m)
- 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
- Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus:
- Halsumklammerung von hinten
- Halswürgegriff von hinten.
- 50 m Schleppen mit je einer Hälfte der Strecke Kopf- oder Achselgriff und dem Standard-Fesselschleppgriff
- Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:
- 20 m Anschwimmen in Bauchlage, hierbei etwa auf halber Strecke Abtauchen auf 2-3 m Wassertiefe und Heraufholen eines 5 kg-Tauchringes oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen und das Anschwimmen fortsetzen.
- 20 m Schleppen eines Partners.
- Demonstration des Anlandbringens
- 3 Minuten Vorführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber
- Mindestalter 15 Jahre
- Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil
Die theoretische Prüfung umfasst den Nachweis folgender Kenntnisse:
- Gefahren am und im Wasser
- Rettungsgeräte
- Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung)
- Vermeidung von Umklammerungen
- Atmung und Blutkreislauf
- Erste Hilfe
- Rechte und Pflichten bei Hilfeleistungen
- Aufgaben und Tätigkeiten der Wasserwacht
Die praktische Prüfung umfasst folgende Elemente:
- 400 m Schwimmen in höchstens 15 Minuten, davon 50 m Kraulschwimmen, 150 m Brustschwimmen und 200 m Schwimmen in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
- 300 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden
- Sprung aus 3 m Höhe
- 25 m Streckentauchen
- Dreimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, zweimal kopf- und einmal fußwärts innerhalb 3 Minuten, mit dreimaligem Herausholen eines 5 kg- Tauchringes oder gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 3 und 5 m)
- 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen in höchstens 1:30 Minuten
- Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus:
- Halsumklammerung von hinten
- Halswürgegriff von hinten
- 50 m Schleppen in höchstens 4 Minuten, beide Partner in Kleidung, je eine Hälfte der Strecke mit Kopf- oder Achsel- und einem Fesselschleppgriff (Standard-Fesselschleppgriff oder Seemannsgriff)
- Handhabung und praktischer Einsatz eines Rettungsgeräts (z.B. Gurtretter, Wurfleine oder Rettungsring)
- Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:
- Sprung ins Wasser (Kopf- oder Startsprung)
- 20 m Anschwimmen in der Bauchlage
- Abtauchen auf 3-5 m Tiefe, Heraufholen eines 5 kg-Tauchringes oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen und das Anschwimmen fortsetzen
- Lösen aus einer Umklammerung durch einen Befreiungsgriff
- 25 m Schleppen
- Sichern des Geretteten
- Anlandbringen des Geretteten
- 3 Minuten Vorführen der Herz-Lungen- Wiederbelebung (HLW)

Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Gold
- Mindestalter: 16 Jahre
- Voraussetzung: Nachweis des DRSA Silber, nicht älter als 3 Jahre
- Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil
Die theoretische Prüfung umfasst den Nachweis folgender Kenntnisse:
- Gefahren am und im Wasser
- Rettungsgeräte
- Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung).
- Vermeidung von Umklammerungen
- Atmung und Blutkreislauf
- Erste Hilfe
- Rechte und Pflichten bei Hilfeleistungen
- Organisation und Aufgaben der Wasserwacht unter besonderer Berücksichtigung des Wasserrettungsdienstes
Die praktische Prüfung umfasst folgende Elemente:
- 300 m Flossenschwimmen in höchstens 6 Minuten, davon 250 m in Bauch- oder Seitenlage und 50 m Schleppen, Partner in Kleidung (Kopf- oder Achsel- schleppgriff)
- 300 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 9 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden
- 100 m Schwimmen in höchstens 1:40 Minuten
- 30 m Streckentauchen, dabei von 10 kleinen Ringen oder Tellern, die auf einer Strecke von 20 m in einer höchstens 2 m breiten Gasse verteilt sind, mindestens 8 Stück aufsammeln
- Dreimal Tieftauchen in Kleidung innerhalb von 3 Minuten; das erste Mal mit einem Kopfsprung, anschließend je einmal kopf- und fußwärts von der Wasseroberfläche mit gleichzeitigem Heraufholen von jeweils zwei 5 kg-Tauchringen oder gleichartigen Gegenständen, die etwa 3 m voneinander entfernt liegen (Wassertiefe zwischen 3 und 5 m)
- 50 m Transportschwimmen, beide Partner in Kleidung: Schieben oder Ziehen in höchstens 1:30 Minuten
- Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus:
- Halsumklammerung von hinten
- Halswürgegriff von hinten
- Kombinierte Übung (beide Partner in Kleidung), die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:
- Sprung ins Wasser (Kopf- oder Startsprung)
- 25 m Schwimmen in höchstens 30 Sekunden
- Abtauchen auf 3-5 m Tiefe, Heraufholen eines 5 kg-Tauchringes oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen
- Lösen aus einer Umklammerung durch einen Befreiungsgriff.
- 25 m Schleppen in höchstens 60 Sekunden mit einem Fesselschleppgriff
- Sichern des Geretteten
- Anlandbringen des Geretteten.
- 3 Minuten Vorführen der Herz-Lungen- Wiederbelebung (HLW).
- Handhabung folgender Rettungsgeräte:
- Retten mit Rettungsball und Leine oder anderen zum Werfen geeigneten Rettungsgeräte: Weitwerfen in einem Zielsektor mit 3 m Öffnung in 12 m Entfernung: 6 Würfe innerhalb von 5 Minuten, davon 4 Treffer
- Retten mit einem sonstigen Rettungsgerät
- Handhabung gebräuchlicher Hilfsmittel zur Wiederbelebung
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